Zum Weltkrebstag: Bewegung und Sport können die Krebstherapie unterstützen

Regelmäßiges Training lindert Begleiterscheinungen der Hormontherapie

Der Physiologe und Sportmediziner Klaus Baum spricht in einem Podcast darüber, wie Bewegung und Sport Männer bei der Therapie von Prostatakrebs unterstützen können. „Bewegung und Sport oder körperliche Aktivität ist für jeden wichtig, unabhängig davon, ob er Patient*in ist oder gesund. Für Prostatakrebspatienten ist vor allem regelmäßiges Training wichtig, um den Begleiterscheinungen der häufig eingesetzten Hormontherapie aktiv entgegenzuwirken“, erklärt Baum, der unter anderem Professor an der Deutschen Sporthochschule Köln und Leistungsdiagnostiker sowie Fitnesstrainer der deutschen Handballnationalmannschaft war.

Professor äußert sich in Podcast

Mit dem Testosteronentzug im Rahmen der Behandlung von Prostatakrebs können Nebenwirkungen wie eine Gewichtszunahme, Muskel- und Knochenabbau und das Fatigue-Syndrom, eine anhaltende Müdigkeit, einhergehen. Deshalb, so Baum im Podcast “Changing Tomorrow” des Pharmaunternehmens Astellas Pharma, unterstütze eine Kombination aus gezieltem Kraft- und Ausdauertraining den Ausbau der körperlichen Fitness und allgemeinen Leistungsfähigkeit von Patienten.
Die Motivation für körperliche Aktivitäten zu finden und beizubehalten, sei für den positiven Beitrag zum Behandlungsverlauf ausschlaggebend. Dabei spielen die behandelnden Ärzt:innen eine wichtige Rolle. Sie müssen von Beginn der Behandlung an konkrete Empfehlungen aussprechen und das Bewusstsein für die Vorteile der sportlichen Aktivitäten wecken. Auch die Unterstützung aus dem familiären Umfeld durch gemeinsamen Sport oder in Sportgruppen macht es Patienten leichter aktiv zu werden und zu bleiben.

Körperliche Aktivität und Sport Teil der Behandlung

„Eine ausgewogene und ganzheitliche Therapie bei Prostatakrebs darf nicht beim Medikament aufhören, sondern muss auch den Lebenswandel und den Alltag der Patienten einbeziehen. Deswegen ist es wichtig, dass zum Beispiel auch regelmäßige körperliche Aktivität und Sport Teil der Behandlung sind“, betont Gudrun Mächler, Director Medical bei Astellas. In Studien konnte bereits gezeigt werden, dass Sport und regelmäßige körperliche Aktivität nicht nur das Risiko senken, an Krebs zu erkranken, sondern auch den Erfolg einer Krebstherapie positiv unterstützen können.

Zu hören ist der Podcast hier: Wie Man(n) mit Sport eine Krebstherapie unterstützen kann

Zum Weltkrebstag: Bewegung und Sport können die Krebstherapie unterstützen Foto: © iStock.com/Viacheslav Peretiatko Shared by Jana Marekowa, bcw | burson cohn & wolfe, for editorial use
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