Der erste Eindruck zählt

Wie ist dein Marktwert?

Reflexion ist eine feine Sache. Sich selbst überprüfen, Dinge hinterfragen, die Perspektive wechseln, die eigene Außenansicht klarmachen und sich so eine Neuaufstellung ermöglichen.

Gerade wenn man die 50 überschritten hat, haben sich über Jahre bestimmte Verhaltensweisen und auch Bequemlichkeiten eingeschlichen. Der Körper ist außer Form geraten, der Kleidungsstil hat sich manchmal über Jahrzehnte nicht verändert (die Mode schon) und auch die Körperpflege müsste mit zunehmendem Alter intensiviert werden.
Doch es lief doch bisher doch alles gut, warum jetzt nicht einfach so weitermachen?

Der Marktwert auf dem Kontaktmarkt

Besonders eklatant wird es dann, wenn man sich aus Lust oder aus Not wieder dem Kontaktmarkt zuwendet. Ob Partnervermittlung, Erotikportal oder Dating-Plattformen im Internet, unweigerlich stellt sich die Frage nach der eigenen Attraktivität. „Wie ist mein Marktwert?“. Um es kurz zu machen, er ist bei den meisten 50plus-Männer schlecht.

Im schlimmsten Fall nur lächerlich

Da hilft auch kein pralles Bankkonto und auch der Sportwagen vor der Haustüre kann allenfalls kurz für Aufsehen sorgen, bevor unangenehme Schwanzvergleiche angestellt werden. Im schlimmsten Fall macht man sich mit beidem nur lächerlich.

Auch scheinbar spleenige Angewohnheiten, die im Hausgebrauch sympathisch erscheinen mögen, verpuffen schnell, weil sie im Laufe der Zeit nur noch anachronistisch sind und wie aus einem anderen Jahrhundert wirken.

Wie erhöht ein Ü50-Mann seine Attraktivität?

Es gibt also verschiedene Punkte, an denen es anzusetzen gilt, wenn Mann50plus seine Attraktivität erhöhen will. Die visuelle Komponente, mit all den Punkten zu Haar- und Körperpflege sowie Kleidung, auf der einen Seite. Auf der anderen Seite das eigene Verhalten und das Denken. Bin ich auf der Höhe der Zeit oder hat sich mein Denken in den letzten 30 Jahren keinen Deut verändert. Wie jung denke und fühle ich noch? Bin ich noch bereit für spontane Aktionen? Entdecke ich noch Schmetterlinge im Bauch? Bin ich noch neugierig – oder weiß ich ohnehin schon alles besser? Habe ich mir eine Flexibilität bewahrt oder bin ich eher selbstzufrieden, bequem und träge? Bin ich bereit mich geistig, emotional und körperlich zu bewegen?

Fitness – körperlich, geistig, psychisch

Wobei wir Ü50-Männer auch an die körperliche Fitness denken sollten, die nicht nur zur visuellen Attraktivität beiträgt (der Bauch schrumpft, das Erscheinungsbild sportiver), einen gesundheitlichen Nutzen hat (zum Beispiel auf den Blutdruck oder die Blutwerte), sondern auch zur Entspannung und Gelassenheit beiträgt und somit die psychische und geistige Verfassung verbessert.

Internet – oder lieber das reale Leben?

Wenn wir zur anfangs erwähnten visuellen Attraktivität zurückgehen, stellt sich grundsätzlich die Frage, ob Internetportale, die einen Menschen zu Beginn immer auf das Visuelle und auf Körperdaten reduzieren, überhaupt der richtige Ort sind, den eigenen Marktwert zu testen.

Nichts für sensible Gemüter

Wer noch ganz am Anfang steht – und noch nicht zur Selbstreflexion gezwungen war, erfährt dort schnell ein böses Erwachen. Im schlimmsten Fall wird es traumatisch. Hier benötigt es einer großen und gut ausgebildeten Frustrationstoleranz, um all die Absagen, Ablehnungen und zum Teil sehr unfreundlichen Reaktionen abzufedern. In der Anonymität des Internet neigen einige Userinnen und User dazu, ungehemmt ihren eigenen Frust und ihre Aggressionen am – bisher unbeteiligten – Gegenüber auszulassen. Zudem regieren in den sozialen Medien neben Hass bevorzugt abstoßende Verhaltensweisen, wie Häme, Spott und Missgunst. Ein Gebräu, das manchmal bleibende Schäden hinterlassen kann.

Zurück ins „Real Life“

Wer damit Probleme hat und merkt, dass er im Internet nur schlechte Chancen hat, wäre unter Umständen besser beraten, sich andere „Kontaktmärkte“ in der – realen – Welt zu suchen. Ein Engagement in einem Verein oder einer Partei, Gruppenreisen, Flirts bei Kur- oder Reha-Aufenthalten, Kurse bei der Volkshochschule mit einem hohen Frauenanteil.

Salsa
Salsa ©joakant / Pixabay / Bild von joakant auf Pixabay

Ein Hahn im Korb verbessert seine Attraktivität ungemein. Auch hier machen Angebot und Nachfrage den Preis. Wer einmal einen Salsa- oder Tango Argentino-Kurse besucht oder beobachtet hat, weiß, wovon ich schreibe. Einer großen Anzahl tanzwütiger Frauen stehen meisten nur sehr wenige bewegungs- und kontaktfreudige Herren entgegen. Eine große Chance für die Normalen unter uns, die im Internet noch als unattraktiv aussortiert wurden. Der Körperkontakt beim Tanzen ist zudem eine angenehme Nebenerscheinung für zuneigungsbedürftige 50plus-Männer.

Tango Argentino
Tango Argentino Foto: ©joakant / Pixabay / Bild von joakant auf Pixabay

Der erste Eindruck zählt

Doch auch hier ist es wahrscheinlich nie von Schaden, wenn der 50plusMann auf sein Äußeres achtet und gepflegt erscheint.

Deshalb werde ich in den kommenden Wochen unregelmäßig, aber immer wieder, darauf eingehen, wie man sein Erscheinungsbild und somit seine äußerliche Attraktivität verbessern kann. Dabei geht es dann um Kleidung, Beauty und die persönliche Ausstrahlung, die von innen kommt.

Youtube-Kanal in Planung – wer kann Tipps geben?

Dazu möchte ich auch bald einen YouTube-Kanal einrichten, der diesen Blog ergänzt.
Allerdings habe ich noch keine Erfahrung mit YouTube und muss mich erst mal einarbeiten. Wer schon mit YouTube-Reportagen oder YouTube-Interviews Erfahrungen gesammelt hat, darf sich gerne melden und mir Tipps zu Technik, Aufnahmegeräte oder Licht geben. Ich würde mich freuen.

So – nun zu Euch!

Wann habt Ihr damit begonnen, Euch zu hinterfragen und zu reflektieren?

Wie seht Ihr Euren „Marktwert“? Und wie steigert Ihr Eure Attraktivität?

Schreibt mir hier unten in den Kommentaren,
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Bin gespannt und freue mich auf Eure Beiträge!

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