Männergesundheit: Regionale Unterschiede bei der Angst vorm Sex

Atlas der Männergesundheit zeigt: So verbreitet sind Erektionsstörungen und Co.

Wenn es im Bett nicht so klappt, wie es soll, sprechen viele Männer nicht gern darüber. Körperliche Probleme wie Erektionsstörungen oder vorzeitiger Samenerguss gehören zu den hartnäckigsten Tabuthemen in der Männergesundheit. Aus Angst vor weit verbreiteten Vorurteilen, wie dem kein richtiger Mann zu sein, schlagen sich viele Männer oft ganz alleine mit ihren Problemen herum.

Dabei gehen Schätzungen davon aus, dass jeder dritte Mann mindestens einmal im Laufe seines Lebens unter sexuellen Funktionsstörungen leidet oder gelitten hat. Mann ist damit also alles andere als allein, wie auch eine Studie der Plattform für Männergesundheit Spring zeigt.

Studie bietet Einblick in Schlafzimmer

Das Portal hat die Nutzerdaten von 25.000 Männern ausgewertet und einen Atlas der stigmatisieren Männerprobleme zusammengestellt. Die Ergebnisse erlauben einen Einblick in deutsche Schlafzimmer und zeigen, in welchen Städten und Regionen die Nachfrage und der Konsum von Mitteln zur Behandlung von Erektionsstörungen und dem Symptom des Ejaculatio Praecox – dem vorzeitigen Samenerguss – besonders hoch ist. 

In Frankfurt leben auch Potenzmittel-Junkies

Demnach ist Frankfurt am Main die Potenzmittel-Hochburg Deutschlands. In keiner anderen Stadt konsumieren auch schon junge Männer unter 30 Jahren so häufig potenzsteigernde Mittel gegen Erektionsstörungen wie in der Bankenmetropole. Aber auch bei den reiferen Jahrgängen der Stadt Frankfurt ist der Konsum von potenzsteigernden Mitteln weit verbreitet. In dieser Altersgruppe treten Erektionsstörungen in der Regel ganz natürlich in Erscheinung.

Die Frage nach dem Warum bleibt unbeantwortet

Große Nachfrage nach Unterstützung für das beste Stück herrscht auch in Leverkusen, Bremerhaven, Halle an der Saale und in Magdeburg. Die Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass sich Männer aus diesen Städten besonders vorbildlich um die Vorsorge der eigene Sexualgesundheit kümmern. Die genauen Gründe dahinter lassen sich aus den Daten der Spring-Studie nicht deuten.

In Kassel kommt man gern früh

Wenn es um die Behandlung von Ejaculatio Praecox, also dem vorzeitigen Samenerguss, geht, liegt die Stadt Kassel vorn. In keiner anderen Stadt behandeln so viele Männer das Symptom, welches das Liebesspiel jäh beendet, so häufig wie dort. Es folgt erneut Frankfurt am Main, dahinter Mainz und Braunschweig. Die Ursachen von Ejakulationsstörungen sind sehr individuell.

Leistungsdruck und kurzfristiger Stress können Ursache sein

Leistungsdruck kann das Problem ebenso hervorrufen, wie kurzfristiger Stress im Alltag oder in der Partnerschaft. Verschiedene Übungen und Techniken, aber auch rezeptfreie Mittel, wie betäubende Cremes oder dickwandige Präservative, können helfen den Akt zu verlängern und das Liebesleben wieder zu genießen.

Atlass der Männergesundheit - Karte von Deutschland Maennergesundheit
Atlas der Männergesundheit – Regionale Unterschiede bei der Angst vorm Sex
Quelle: Spring
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