Frühjahrsmüdigkeit: Was tun, wenn man in den Seilen hängt?

Ausgerechnet dann, wenn das Wetter besser wird, die Bäume blühen und die Temperaturen steigen, fühlen sich viele wie vom Laster überfahren. Müdigkeit, Schläfrigkeit und Antriebslosigkeit – bei vielen kommen noch Schwindel, Kreislaufschwäche und Kopfschmerzen dazu. Da ist sie also wieder: die Frühjahrsmüdigkeit.

Frühjahrsmüdigkeit - Kirschblüte im Frühling - 50plus-Mann
Frühjahrsmüdigkeit – Kirschblüte im Frühling – 50plus-Mann
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Mit dem Wort „Frühjahrsmüdigkeit“ lässt sich ein ganzer Beschwerdekomplex beschreiben, bis hin zu einer leicht depressiven Verstimmung. Grundsätzlich gilt die Faustregel: Wer körperlich fit ist, kommt auch mit der Frühjahrsmüdigkeit besser klar, die manche bis zu einem Monat lang plagt.

Der Körper muss raus aus dem Wintermodus

Eine Ursache für die Frühjahrsmüdigkeit könnte die Ernährung sein, die sich bei vielen im Winter von der im Frühling unterscheidet. Im Winter neigen Menschen dazu, schwere und fettige Kost zu essen, Obst und Gemüse sind eher Mangelware auf dem Speiseplan. Diese sind jedoch wichtige Nährstofflieferanten. So kann es kurzfristig zum Mangel an diversen Vitaminen und Mineralstoffen kommen.

Der Winterspeck muss weg

Mein Tipp: Der Besuch auf dem Wochenmarkt lässt uns nicht nur die Vielfalt des Angebots an frischem Gemüse entdecken, sondern bietet zugleich frische Lust und Bewegung.

Dort gibt es dann auch das echte  Powerfood – und nicht teure Nahrungsergänzungsmittel oder Power-Riegel aus dem Fitness-Studio.

Was aus meiner Erfahrung ebenfalls hilft, ist das Reduzieren von Getreideprodukten, zucker- und fruchtzuckerreichen Lebensmitteln. Auch die Reduktion von rotem Fleisch sowie Wurstwaren sowie Milchprodukten hilft in dieser Phase. Es ist also genau die richtige Zeit, sich nach Alternativen umzusehen, die zum Beispiel Gemüse, Salate, pflanzliche Eiweiße und hochwertige Fettsäuren aus Nüssen sein können. Auch Fisch und Meeresfrüchte helfen die Frühjahrsmüdigkeit zu überwinden.

Dazu – ganz wichtig – ausreichend Flüssigkeit! Wasser oder Tee sind optimal, wenngleich auf Dauer auch etwas langweilig. Dennoch hilft viel Flüssigkeit,  Konzentrationsstörungen vorzubeugen. Und wer deshalb jetzt vermehrt zur Toilette muss, steht häufiger auf und hat so automatisch wieder ein paar Schritte mehr am Tag und bewegen sich so häufiger. Zudem bauen wir mit dieser kleinen Ernährungsumstellung und mehr Flüssigkeit von alleine den Winterspeck ab, den wir uns teuer in der Winterzeit „angefressen“ haben. Ganz ohne Diätprogramm.

Hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit: Viel Licht tanken

Was ebenfalls hilft, sich gegen die Frühjahrsmüdigkeit zu wehren, ist schlicht und einfach: Tageslicht! Es ist ein über Millionen von Jahren genetisch verankertes System in uns Menschen, das ganz einfach auf Licht reagiert. Dieses System taktet die biologische Uhr und sorgt so auch für besseren Schlaf. In Kombination mit einer steigenden Temperatur ist es ohnehin angenehmer, sich draußen aufzuhalten.  Und sobald wir mehr Licht bekommen, werden wir wacher.

Also doch: Die Hormone sind schuld an der Frühjahrsmüdigkeit

Bei diesem biologischen Mechanismus spielen die Hormone Serotonin und Melatonin eine Rolle. Unter Lichteinfluss bildet unser Körper das Hormon Serotonin. In den Wintermonaten bekommen wir jedoch davon zu wenig, weshalb der Serotoninspiegel niedrig ist, aufgrund der langen, dunklen Jahreszeit. Das Hormon braucht deshalb einige Tage, um durch die Sonne aufgetankt zu werden. Gleichzeitig ist das „Schlafhormon“ Melatonin noch auf einem hohen Stand, da es bei Dunkelheit ausgeschüttet wird. Vor allem Menschen, die im Winter zu wenig Tageslicht abbekommen haben, leiden deshalb verstärkt unter Frühjahrsmüdigkeit. Wer die Serotoninproduktion im Frühjahr ankurbeln möchte, muss raus an die frische Luft und damit viel Tageslicht tanken. 

Tagesrhythmus anpassen

Wer also aktiv das Problem der Trägheit bekämpfen will, sollte seinen Tagesrhythmus an Auf- und Untergang der Sonne anpassen. Dazu abends der natürlichen Müdigkeit bei Dunkelheit nachgeben. Denn Ausreichend Schlaf ist in dieser Phase wichtig.

Bewegung bringt Stoffwechsel in Schwung.

Jetzt geht’s also los: Raus an die frische Luft! Und sportlich im Freien bewegen. Die Sportart selbst ist dabei nicht so wichtig. Die eingerosteten Glieder wieder mobil bekommen, sich wieder an die Bewegung gewöhnen, Freude und Spaß daran gewinnen – das sind die wesentlichen Punkte. Ob Wandern, Joggen oder Radfahren, Inline-Skaten oder Tennis, die Hauptsache ist, dass sich ausreichend im Freien bewegt wird.

Frühjahrsmüdigkeit: Was tun, wenn das nicht hilft?

Natürlich gibt es allerlei Nahrungsergänzungs- und Arzneimittel, die uns helfen aus dem tiefen Loch der Frühjahrmüdigkeit zu klettern. Wer mal wieder so richtig in den Seilen hängt, könnte es zum Beispiel mit einer Frühjahrs-Kur (DHU) versuchen. Die Bewertungen der Kunden der Shop-Apotheke sind zum großen Teil sehr positiv. In den Kommentaren berichten Kunden von weniger Müdigkeit, von einer Anregung des Stoffwechsels und einer deutlichen Gewichtsabnahme. Auch die Vital f Trinkfläschchen/Kapseln von Orthomol erhalten von Kunden gute Bewertungen, die von deutlich weniger Müdigkeit berichten.

Frühjahrsmüdigkeit: Müde und erschlagen schleppt man sich durch den Tag - 50plus-Mann
Frühjahrsmüdigkeit: Müde und erschlagen schleppt man sich durch den Tag – 50plus-Mann
Bild von Christine Sponchia auf Pixabay

• Habt Ihr auch unter Frühjahrsmüdigkeit zu leiden?

• Wie geht Ihr damit um?

• Was hilft? Und was nicht?

Ich bin gespannt auf eure Kommentare!

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